08…Das kann jetzt aber net sein!

Wir brechen ab !

…also das Lager am Meer.
Schweren Herzens lassen wir es gut sein und beschliessen (diktatorisch diesmal, und zwar von mir),
dass wir weiterfahren. 1 Tag Seele baumeln lassen muss genügen.
Den Kids fällt es schwer, sie haben bereits Freunde gefunden und würden gerne noch ein wenig „rumhängen“
und einfach den Urlaub als solchen geniessen.
Beatrix ist auch ein wenig unglücklich – zu schön ist sowohl der Campingplatz, das Meer, das plantschen und das
Seele baumeln lassen…
Ich versteh´s, dränge aber dennoch weiter.
Nicht weil es mir nicht auch gut tun würde, noch einen Tag länger zu bleiben.
Auch nicht, weil ich Angst habe, etwas zu versäumen.
Sondern einfach nur deshalb, weil ich weiss, dass da noch einiges auf uns wartet – und das möchte ich entdecken.

Also, die 7 Sachen wieder gepackt und Abfahrt (wie gewohnt) so gegen 10:30Uhr.
Die Strecke ist geplant, und die Zeit soll gut genützt sein – es wird diesmal etwas holpriger werden,
die Strassen werden enger und das „Auf und Ab“ beginnt…es geht ins Gebirge.

Die Wege werden zuerst klein, dann kleiner und am Ende…naja.
Die ersten Stopps machen wir, als die Bergseen beginnen.
Es ist unglaublich!
Wir kommen aus dem Staunen nicht raus, so schön ist es.
Beatrix kann nicht anders und muss rein ins kühle Nass – ich lasse diesmal das Schwimmen aus.
Zu nass, zu kalt.
Da steh ich lieber in der Sonne und mach ein paar Fotos!
ALFI hat einiges zu tun, die Schlange hinter uns wird lang und länger, je enger die Strassen sind.
Aber wie heisst es so schön: Es kann nur einer der Leader der Gang sein!
Die Landschaft ist von den kleinen und grösseren Gebirgsseen richtig zerfressen,
überall stehen kleine Berghütten, am liebsten würden wir hier ein Weilchen bleiben.

Machen wir auch…und kochen unser Mittagessen auf einer Pass-Strasse am Wegesrand.
Mit den Kindern klettere ich ein wenig, und wir bauen einen kleinen Schneemann.
Auch das ist Sommerurlaub!

Weiter geht es dann bis nach Hara, und dort biege ich ab auf eine weitere Nebenstrasse,
die mir empfohlen wurde.
Die Gesichtsfarbe von Beatrix ändert sich kurz von normal auf ziemlich weiss –
steil bergauf und eher mehr Schotter als Asphalt;
ich beruhige, ALFI macht es grossartig und wir tuckeln langsam und gemütlich im 2.Gang immer weiter rauf.
Enge kehren, Schafe und Ziegen auf der Strasse, kein Verkehr, nur die verrückten Burgenländer (also einer zumindest)
muss beweisen, was geht.
Und es geht besser, als ich dachte.
Auch meine Frau entspannt sich, so gut es geht auf einer 2m breiten Pass-Strasse.
Aber wir sind gut rauf und auch wieder zurück hinunter gekommen!
Und nach vollbrachter Tat war dann nur noch ein Nachtplatz zu suchen.

Auch den haben wir gefunden, direkt an einem See – und klar, es wurde wieder gebadet!
Die Kids und meine Frau sind da hartgesotten, ich eher auf der zarten Seite.
Versteck mich lieber hinter der Kamera oder flieg mit der Drohne.

Weitergegangen ist es dann heute nicht ganz so spektakulär – ein paar kleinere und grössere Wasserfälle
waren auf der Strecke, wirkliche Highlights waren aber nicht dabei.

Wir sind jetzt kurz vor Bergen – etwas früher als gedacht.
Mal sehen, ob wir einen Abstecher in die Stadt wagen und wohin uns der Weg noch führen wird.

Stay tuned!

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