15…Ab nach Hause!

So, jetzt haben wir es also geschafft –
zN ist vorbei, Ende und Aus!
Gut zu Hause angekommen, um einen Tag früher als beabsichtigt…
Wir sind am Donnerstag am Abend auf die Fähre in Oslo gegangen,
haben uns entspannt zurückgelehnt und den Oslofjord an uns vorbeiziehen lassen.
Ein Abendessen auf der Fähre, ein wenig shoppen im DutyFree, um die letzten Kronen los zu werden,
ein Eis zum Abschluss, dann noch ein wenig in die Nacht hinaus sehen.
Gegen Mitternacht ins Bett, um 6Uhr werden wir von „Captain speaking“ geweckt.
Runter von der Fähre, wir haben Glück und sind das fünfte oder sechste Auto, das von Board geht.
Herrlich, wir nutzen die frühen Stunden und fahren, solange es geht, bis kurz vor Hamburg.
Dort: ab ins Schwimmbad, für 4 Stunden der Hitze entrinnen und in die Nacht hinein fahren.
Es läuft besser, als gedacht, ein RedBull hilft, wach zu bleiben, und kurz bevor wir uns entschliessen,
die nächste Abfahrt zu nehmen, um gegen 1Uhr das Nachtlager aufzubauen: Stau!
Und was für einer…aaaahhh, ich hasse es!
1 Stunde für 7km, da hätten wir 100km machen können…
Kopfweh, müde, unnötig.
Als wir kurz nach 2Uhr irgendwo in der nächsten Ortschaft stehenbleiben, möchte ich noch die Rollo´s
blickdicht machen, um am Morgen nicht gleich um 6Uhr geweckt zu werden.
Leider bricht dabei etwas von Valentinas Rollo, alles hängt sich aus, und während ich mit Schraubenzieher
und Taschenlampe versuche, noch zu retten, was zu retten ist, wacht Valentina bleich im Gesicht auf und muss erbrechen.
Juhuuu…genau, was man sich wünscht an so einem Tag!
Ich schlage daher mein Bettlager am Fussboden auf, weil ich es Tini versprochen habe.
Irgendwann gegen 3Uhr dann zurück ins Bett, schlafen bis etwa 8Uhr, weiter zur Autobahn und schnell ein Frühstück.
Tini erbricht gleich wieder, etwas nervös starten wir daher in den Tag.
Zum Glück ist es bedeckt und nicht ganz so heiss wie am Vortag – trotzdem erreichen wir recht bald die 30Grad Marke im Auto.

Umso erstaunlicher, dass wir gut Vorankommen, viele Kilometer machen und die Stimmung (den Umständen entsprechend)
sehr sehr gut ist.
Valentina schläft bis nach 13Uhr, Mittagspause, weiter immer Richtung Süden.
Der „kleine Schnabel“ von Valentina schnattert bereits wieder munter drauf los, Samuel ist an diesem Tag mein Beifahrer.
Wir kommen schnell voran, sind bald in Passau…kein Stau in Deutschland!
Ein kurzer Regenschauer bringt Erfrischung, zum ersten Mal nutze ich die neuen Scheibenwischerblätter aus.
Und dann ist klar – wir fahren weiter bis nach Hause.
Was bedeutet: 913km, Fahrzeit mehr als 10Stunden, insgesamt 13 Stunden unterwegs an diesem Tag.
Wir kommen kurz nach 22:30Uhr zu Hause an und sind alle ziemlich geschafft.
Ein GinTonic muss trotzdem sein, eine Dusche, gegen Mitternacht wie tot ins Bett fallen.

Und heute wartete viiiiel Wäsche, ALFI musste ausgeräumt werden, morgen wird geputzt.

Alles noch einmal überdenken, die vielen Gedanken und Erlebnisse sammeln, zu Hause ankommen.

Eine kurze Geschichte folgt noch, dann wird der Blog geschlossen.

Danke für´s Lesen, vielleicht geht das Abenteuer ja nächstes Jahr weiter….

Song (der einzig wahre ALFI-Song, der hier passen kann – Danke Daniel!): hier!

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