Island 2016

Hier sind wir – wieder !

Beinahe gewohnt ist er, der Ablauf.
Zeitig am Morgen geht es los in Richtung Flughafen, zuerst von Wien nach Kopenhagen,
dann weiter nach Reykjavik und ins Guesthouse Aurora.
3 Tage verbringen wir in der nördlichsten Hauptstadt der Welt,
und wir fühlen uns diesmal ein wenig fremd.

Die Stadt wuselt nur so von Touristen, ist hektisch und ungewohnt.
Zu viel buntes Treiben, selbst die Einheimischen schütteln die Köpfe und versuchen,
gewohnte Wege neu zu gehen, um den Touristen zu entkommen.
Der „Ausverkauf“ hat begonnen, und wir finden es ein wenig schade,
dass hier doch viele Menschen das schnelle Abenteuer und eine Pinnadel in der Weltkarte suchen.
„Iceland…have been there!“

Das ist uns zu wenig, und deshalb sind wir glücklich, nach 3 Tagen die Stadt
und auch den Süden Islands hinter uns zu lassen,
um in den weniger besuchten Norden aufzubrechen.

Und ja, hier finden wir, was wir suchen, wonach wir uns sehnen, was wir wollen.
Wo Island noch ganz Island ist,
die heimische Bevölkerung weniger oft englisch spricht.
Wo ein Wasserfall ein Naturereignis ist, dem Respekt gezollt wird.
Wo wir verweilen können, ohne von hektischen Bustouristen über den haufen gerannt zu werden.
Wo Smalltalk zum guten Ton gehört, wo man sich Zeit nimmt.

Island, ich danke Dir auch diesmal.
Am nördlichsten Rand, beinahe schon dorthin geflohen,
ist es überwältigend schön und ruhig.

Wir sehen uns wieder…