Vietnam 2016

Heute, kurz vor Mittag, halten wir in einem einsamen Bergdorf an.
Wir teilen uns auf, alles ganz ruhig und ohne Hektik, und sind in 2er Gruppen unterwegs.
JoJo und ich sind die letzten, die den Bus verlassen, und wir schlendern einfach der
Straße entlang. Ich bin mit meinen bunten Haaren tatsächlich ein Paradiesvogel, aber ich
bekomme weniger Aufmerksamkeit, als ich es erwartet hätte.
In Hanoi wurde ich an jeder Ecke darum gebeten, ein Foto zu machen, hier werde ich akzeptiert, wie ich bin.
Selbst von den Kindern. Stattdessen werden wir, kaum sind wir ein paar Häuser
langgelaufen, von einer größeren Runde zum Mittagessen eingeladen.
Einige Männer und Frauen sitzen in einem Raum, eigentlich direkt am Straßenrand –
keine Tür, keine Fenster, einfach eingerichtet an einem kleinen, schmuddeligen Holztisch,
kaum höher als ein Kindertisch bei uns zu Hause. Rundherum Plastiksesseln und Holzbänke.
Alle Plätze sind besetzt, schnell wird eine Bank aus einem Hinterzimmer geholt,
es wird uns Platz gemacht, wir sitzen eng aneinander im Schatten der Mittagshitze…..

Immer und immer wieder, diese Erlebnisse, die nicht aus dem Kopf wollen –
und auch nicht müssen.
Vietnam hat viel bewegt in mir, hat mir gezeigt, wie wenig man braucht,
um glücklich sein zu können.
Hat mir Freude und neue Freunde geschenkt,
geholfen, neue Ziele zu definieren.

Wer mehr wissen will, klickt in meinen Blog
ansonsten: das ist eine Auswahl an Bildern…