zS…19 – Auf zu den Orkneys!

Wir verlassen den Campingplatz und für einige Tage den Komfort,
Strom, WC und Dusche zu haben…ab auf die Inseln, ab in die „Wildnis“!

Ganz so tragisch ist es dann doch auch wieder nicht – aber trotzdem,
wir haben nicht damit gerechnet, 3Nächte „wild“ zu campen…aber der Reihe nach.

Wir starten also am späten Vormittag und das Ziel ist, möglichst weit rauf in den Norden zu kommen.
Die Orkney´s stehen fix auf dem Reiseplan, das Wetter meint es gut mit uns – es regnet gemütlich vor sich hin.
Und ebenso gemütlich genießen wir die Fahrt in das immer ländlicher werdende Schottland.
Die „HIghlands“ liegen vor, die Speyside schon hinter uns.
Grüne Wiesen, Schafe, Kühe und Pferde, kleine Ortschaften, gemütliche Pubs, nette kleine Geschäfte –
all das erleben wir in wenigen Stunden, und ehe wir es richtig realisieren, stehen wir vor „John o Groats“,
der nord-westlichsten Ortschaft Schottlands…und der Fährhafen ist nicht mehr weit.
Also nichts wie los und fragen, wann die nächste Fähre ablegt – und auch da haben wir wieder Glück:
2 Stunden Wartezeit, die letzte Fähre des Tages startet um 19:30Uhr.

Die Überfahrt ist angenehm schnell vorüber, die Kids schaffen es, ganz alleine 45Minuten lange Schere-Stein-Papier zu spielen,
beinahe ohne Tränen und Streit 😉
Und dann – „Welcome to Orkney“.
Rein in Richtung Kirkwall, vorbei an der „HighlandPark Destillery“, weiter in die Stadt und auf der anderen Seite wieder raus…
wir suchen einen Platz zum schlafen und finden ihn auch, es ist schon relativ spät und wir geben uns mit einem kleinen Parkplatz
nicht weit von einer Straße entfernt zufrieden.
An den nächsten beiden Tagen würden wir hier nicht übernachten, aber da haben wir auch schon längst die Insidertipps erhalten,
die wir brauchten – und es hat sich bezahlt gemacht!

Wie lange wir noch auf den Orkneys bleiben, wissen wir im Moment nicht – keine Ahnung, es ist einfach nur unglaublich hier.
Wir genießen die Langsamkeit des Lebens, fahren mal hier, mal dahin, bleiben stehen, sitzen am Strand, beobachten Robben.
Spielen mit den Kindern, laufen den Wellen davon, zählen Schafe auf den Wiesen.
Sind unbekümmert und lassen es einfach mal laufen.

Gut so…

 

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